Dieser Umstand dürfte wohl kaum nur auf Berlin zutreffen, welches hier exemplarisch genannt wird. Der Trend wurde schon kurz nach Verabschiedung des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes kritisiert, dass die ermäßigten Mehrwertsteuersätze nicht an die Verbraucher weitergegeben werden und die Übernachtungspreise zum Teil gestiegen sind. Auch wenn uns die Lobbyvereinigung des Gaststättengewerbes erst kürzlich Anderes glauben machen wollte, als im Gespräch war, die bedingungslosen Vergünstigungen wieder zu streichen.
Während weite Teile Deutschlands über sparen nachdenken ist dort offensichtlich noch nicht angekommen das die Kassen leer sind und man forderte rotzfrech weitere Vergünstigungen. Steigende Preise gegen sinkende Übernachtungszahlen sind kein sehr kreatives Argument und es werden wohl nur kurzzeitig die Umsatzrückgänge kompensiert werden können, denn in letzter Konsequenz wird man auch bei Mövenpick erkennen das sich die Spirale durch diese Maßnahme unproportional schneller drehen wird. Die gemachten Steuergeschenke zahlt unterm Strich der Bürger durch höhere Abgaben. Da sein Verdienst angesichts der Wirtschaftslage nicht steigen wird ist das Resultat abzusehen, dass er nämlich an der Übernachtung spart. Urlaub wird Luxus.
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Wie man dem SpOn entnehmen kann initiiert man im Westjordanland von Palästinensischer Seite den gewaltfreien Boykott israelischer Waren und greift auf inländische Produkte zurück.
Eine Aktion, die offensichtlich den Nerv der Siedler und Teile der Knesset trifft. An dem, was ihnen augenscheinlich am liebsten ist… am Geldbeutel.
Die Forderung, die Grenzen für den palästinensischen Export zu sperren käme der Definition wirtschaftlicher Terrorismus sehr nahe.
Die einzige „Demokratie“ im Nahen Osten will also ein Diktat durchsetzen? Da scheint es mit demokratischen Werten nicht weit zu sein und in Deutschland muss man sich höchstens dem Antisemitismusvorwurf aussetzen, darf aber seine Meinung frei äußern und sein Handeln im Rahmen der Gesellschaftsordnung frei bestimmen.
Nach der EU Zollschlappe und der britischen Kennzeichnungspflicht für Waren aus den israelisch Besetzten Gebieten der nächste Rückschlag und anhand der Reaktionen steigt die Hoffnung das die Staatengemeinschaft nicht weiter tatenlos zusieht sondern entsprechend handelt.
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Verschlagwortet mit Boykott, Israel, Palestinenser
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Scheint nahezu unausweichlich, möchte sie nicht wie die viel gescholtene Andrea Ypsilanti dastehen. Erst kürzlich zur NRW Wahl wurde das gebrochene Wahlversprechen der Hessin ordentlich ausgeschlachtet.
„Mit mir wird es keine Steuererhöhungen in der Legislaturperiode geben“ O-Ton Angela Merkel vor gut 8 Monaten. Zur selben Zeit ritten und stritten die Koalitionäre der FDP auf Steuersenkungen herum.
Heute nach der Wahl in NRW und dem „alternativlosen“ Rettungspaket ist dies im selben Kreise offenbar vergessen und CDU wie FDP denkt mittlerweile laut über Steuererhöhungen nach. Selbstredend gibt man dem Kind dann einen anderen Namen um den Wortbruch ein wenig zu kaschieren und hofft der deutsche Michel schluckt den Selbstbetrug kommentarlos.
Man sollte sich aber nicht so sehr auf das weniger Netto vom Brutto konzentrieren, sondern auch die Sparvorschläge der FDP im Sozialbereich beachten. Pauschalbeträge mögen den Arbeitsaufwand der JobCenter verringern, ob dadurch allerdings Leistungen gespart werden ist fraglich. Es soll findige Vermieter geben, die Zwangslagen ausnutzen, baufällige Zimmerchen in abrissreifen Häusern zu Wucherpreisen vermieten: Genau diese werden dann ihre Kämmerlein zum ortsüblichen Pauschbetrag vermieten.
Die Gewinner dieser Regelung stehen also schon fest.
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Ein treffender Kommentar den Frau Siems auf Welt verfasst hat, was man vermisst ist allerdings der Hinweis auf die Berater von Frau Merkel. Dazu zählt unter anderem kein geringerer als Joseph Ackermann, Chef der Deutschen Bank und wenn man Merkel fehlendes Verständnis für die Märkte attestiert, dann fällt das im Umkehrschluss auf ihre Berater zurück.
Angesichts der jüngsten Bilanz der Deutschen Bank ist nicht davon auszugehen das Ackermann wenig von den Finanzmärkten versteht, denn das Institut steht trotz globaler Krise überdurchschnittlich gut da.
Oberflächlich betrachtet mag Frau Siems Eindruck stimmen, dass Angela Merkel derzeit die Getriebene ist, wer aber Merkels Biographie beachtet und ihre Berater mit einbezieht, bei dem könnte der Eindruck entstehen das all dies nur eine große Show ist um die kochende Volksseele ein wenig zu beruhigen.
Gewinner der Krise waren und sind Institute wie die Deutsche Bank und sie sind es auch bei jedem Schuldenfinanzierten Konjunkturprogramm, bei jeder Staatsverschuldung. Ackermann wird auch ein gute Rendite bei den Griechenlandgeschäften machen, vielleicht nicht ein ganz so hohes wie die viel gescholtenen Spekulanten. Diese nutzen Schwächen im System zweifelsohne gnadenlos aus, doch ein Verbot beseitigt nicht die offensichtlichen Schwachstellen im Eurosystem.
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Verschlagwortet mit Ackermann, Deutsche Bank, Merkel
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Anders kann man das Taktieren, Lamentieren und Sand in die Augen des „dummen“ Wahlvolkes wohl kaum nennen.
Selbst bei der Welt mehren sich zunehmend Beiträge kritischer Kommentatoren, die mit der Leistung der Laienschauspieltruppe rund um Kanzlerin Merkel wenig zufrieden sind. Umso erstaunlicher ist es, das sich Frau Merkel bislang noch nicht die Kritik am „alternativlosen“ Handeln der Regierung verbeten hat.
Der Regierungsstil von Frau Merkel hat unter der großen Koalition hervorragend funktioniert, da sich der Koalitionspartner nicht in der Vergangenheit selbst gefangen hielt und bei Differenzen nicht trotzig in der Versenkung verschwunden ist, wie es die FDP offensichtlich derzeit tut. Der innenpolitische Lautsprecher Westerwelle ist in Timbuktu oder warum hört man von ihm nichts? Brüderle als Wirtschaftsminister scheint die Sprache verloren zu haben.
Wie bitte soll man da noch von einer europäischen Führungsrolle reden? Diese Rolle wurde bereits beim Regierungswechsel an den Nagel gehangen und man vergrub sich in innerparteilichen Schützengräben. Spekulativ wurde immer gesagt man halte sich wegen der NRW Wahl zurück, diese ist nun vorbei und es handelt sich offenbar doch um eine Art Schockstarre das man gewählt wurde.
Für eine Partei wie die FDP, die sich Wirtschaftskompetenz auf die Fahne geschrieben hat ist das Ergebnis der letzten 6 Monate ein sehr ernüchterndes Zeugnis und wenn man bedenkt das der Ruf der Bundesrepublik Deutschland in dieser kurzen Zeit völlig ruiniert wurde, dann wird einem bei der Tatsache das noch 3,5 Jahre Zeit sind um international Geschirr zu zerschlagen förmlich Angst und Bange werden.
Diskussionsbeiträge sind wie immer im Forum Gegen den Wind willkommen!
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Verschlagwortet mit Merkel. FDP. Brüderle, Westerwelle
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Nach einer kurzen Zwangspause melden wir uns zurück in die Welt der Blogger
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Leider gab es technische Probleme mit dem Server und ein Hardwaredefekt und ein unlustiger Anbieter machten eine Datenrettung im günstigen Kosten/Nutzenverhältnis unmöglich.
Um viele unserer Beiträge ist es nicht wirklich schade, aber den Verlust des Beitrages, die Machenschaften der Antassia GmbH betreffend bedauern wir sehr!
Euer Blogteam von Gegen den Wind!
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Verschlagwortet mit Antassia GmbH, Gegen den Wind
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Die Welt hat in ihrer heutigen Onlineausgabe einen sehr guten Kommentar von dem Briten Frederick Forsyth zur Euro Rettung.
Nun mag man anfangs skeptisch gewesen sein und die Skepsis mag in der Krise ihre Berechtigung finden.
Was in dem Kommentar allerdings nicht zur Sprache kommt, das Deutschlands Wirtschaft bislang gut mit dem Euro gefahren ist und am derzeitigen Schlamassel in dem Griechenland und weitere Staaten stecken durch seine Exportüberschüsse nicht ganz unschuldig ist.
Was in dem Kommentar auch keine genauere Betrachtung findet ist der Umstand, dass auch unser „Wohlstand“ nur zum Teil erarbeitet ist, der andere und größere Teil ist Schuldenfinanziert und muss ähnlich wie in den USA erst in Zukunft erarbeitet werden.
Die Fragestellung müsste daher lauten wie lange wir, die Bevölkerung glauben, dass dies noch gut gehen kann. Auch wir Deutschen haben ähnlich den Griechen schon lange den Blick dafür verloren das sich die Schuldenspirale immer schneller dreht.
Wir hängen uns auf an Neiddebatten und Besitzstandswahrung. Als einzig Schuldigen haben wir, dass wird auch im Welt-Forum deutlich, die Politiker ausgemacht. Die Politik mag erheblichen Anteil daran haben, aber bei aller Kritik sollten wir anfangen uns selbst zu hinterfragen, welchen Anteil wir an der Situation haben könnten.
Diskussionen zum Thema gibt es wie immer in unserem Forum „Gegen den Wind“
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Verschlagwortet mit Euro Rettung, Frederick Forsyth, Welt
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Alternativlos war die Aussage der Kanzlerin und ihrer schwarz/gelben Koalition. Allein dieses Alternativlos begründet nicht warum über Details kein Wort verloren wurde!
Alternativen gibt es immer, selbst für den Autofahrer, der am Ende der Sackgasse angekommen ist. Eine Alternative ist zu warten bis die Wand vor ihm zusammenfällt, was das Risiko birgt das er zwischenzeitlich den Hungertod stirbt. Die zweite Alternative ist zu wenden und am Ausgangspunkt eine Umfahrung des Hindernisses zu suchen.
Der Kommentator der Welt bezeichnete heute die Erklärungsversuche von Frau Merkel als pathetisch-wolkig bezeichnet, was man auch mit konzeptionslos treffender umschreiben könnte. Die Vermutung das die Finanzmärkte auf diese Weise in Ungewissheit gelassen werden sollen dürften abenteuerlich und abwegig sein, denn die Märkte wissen schon lange das die Politik, insbesondere die deutsche nicht wirklich weiß was sie tut und mit Unwissenheit geradezu glänzt.
Diskussionen zum Thema finden in gewohnter Weise im Forum Gegen den Wind statt
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Verschlagwortet mit Euro, Finanzmärkte, Merkel, Welt
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