Archiv für den Monat: Oktober 2014

Dobrindts 500 Millionenwunder

Dobrindts 500 Millionenwunder und niemand hat es bisher entzaubert. Anders als der ADAC glaube ich schon dass die zunächst einmal zustande kommen, da die Bundesbürger die Infrastrukturabgabe vermutlich zunächst im voraus entrichten dürfen und eine Anrechnung auf die Kfz-Steuer erst im Folgejahr erfolgt. Somit treten die Autofahrer zunächst in Vorkasse um die Zahlen und damit den „Erfolg“ der Seehoferschen/Dobrindtschen PKW Maut sichtbar erscheinen lassen.
Erstaunlich das bislang niemand diese Provinzposse durchschaut hat, denn angekündigt war genau dieses Szenario in den ersten Diskussionen um das bayrische Prestigeprojekt.
Fraglich ist ohnehin wie die ersten Gerichtsentscheidungen ausfallen werden, denn der Bundesbürger ist zu der Zwangsabgabe verpflichtet und wird dadurch deutlich schlechter gestellt als die Autofahrer aus anderen Ländern, die noch entscheiden können ob sie durch die Nutzung von Bundes und Landstraßen der Maut entgehen können.
Zweiter und durchaus problematischerer Aspekt ist der flächendeckende Einsatz von Kennzeichenscanning, der durch die Einführung der Maut erforderlich wird. Hier blieb die Politik bislang sehr wage wie sie Missbrauch der erhobenen Daten, auch aus den eigenen Reihen, verhindern will. Das nicht immer sehr sorgsam mit unseren Daten umgegangen wird ist ein offenes Geheimnis und was vorhanden ist hat schon immer Begehrlichkeiten in der Politik geweckt.
Bei einem bin ich mir jedoch sicher, die Pipi Langstrumpf der SPD wird applaudieren, denn die malt sich ja auch ihre Nahleswelt wie sie ihr gefällt. Gepannt darf man sein wann die Ersten bemerken für wie doof die Politik den deutschen Michel mittlerweile hält. Ich muss mich bremsen um nicht Rückschlüsse auf die Intelligenz der involvierten Personen der „Ausländer“-Maut zu schließen

GDL-Chef Weselsky kocht

GDL-Chef Weselsky kocht vor Wut? Dann sollte sein Platz besser in der Küche und nicht an der Spitze einer kleinen Gewerkschaft sein.
Der Notfahrplan der Bahn ist durchaus nachvollziehbar und auch der frühe Beginn der Maßnahme. Hier hat sich das Management lernfähig gezeigt, denn es konnten nicht wie in früheren Arbeitskämpfen Züge auf den Gleisen positioniert werden um Strecken gänzlich lahmzulegen und einen 100 prozentigen Stillstand zu provozieren.
Weselsky ist ohnehin ein Mann der Widersprüche, denn neben einer 5% Lohnerhöhung streikt man für eine Arbeitsverkürzung um zwei Stunden und das wo die Überstunden der Lokführer nach eigenem Bekunden ausufern. Wäre eine Kernforderung nach mehr Personal dann nicht sinnvoller?
Eine überzeugende Figur hat Claus Weselsky bei seinen jüngsten Fernsehauftritten ohnehin nicht gemacht und seinen Kritikern aus Politik und Wirtschaft hat er keine Argumente liefern können, die diesen Streik auch nur ansatzweise als gerechtfertigt erscheinen lassen.
Geht es am Ende doch nur um die Erweiterung des Machtbereiches einer kleinen Spartengewerkschaft? Wie wäre ein Betrieb der Bahn möglich wenn jede Berufsgruppe eine eigene kleine Gewerkschaft ins Leben rufen würde? Die Berufsgruppen bei der Bahn sind zu sehr verwoben und darum scheint das Argument nach einer gesamtbetrieblichen Arbeitnehmervertretung schlüssig.
Da Weselsky dies aber kategorisch ablehnt muss ernsthaft hinterfragt werden in wie weit es Arbeitnehmerinteresse sein kann den eigenen Betrieb kaputt zu streiken.
Weitere entscheidende Frage ist, wie dialogfähig die GdL überhaupt ist, denn einen Dialog mit dem Bahnvorstand bekommt sie nicht hin und offensichtlich auch nicht mit der EVG!

Eurokrise – war da was?

Eurokrise, die Angst ist zurück titelt der Spiegel in seiner Onlineausgabe. Wieso ist die Angst zurück? Die Krise war nie weg, sie wurde lediglich von der Politik weggeredet und von dem Herrn Draghi kosmetisch aufbereitet.
Nach wie vor ist die Politik ein Getriebener der Märkte und kaum hüstelt der DAX ein wenig verfällt die EZB sowie die Politik in Aktionismus um die Gelder der Heuschrecken zu sichern. Welche realren Gegenwerte bieten Gebilde wie facebook oder Zalando? Zalando ist defizitär und erwirtschaftet bislang keine Gewinne. Man muss also schon derb mit der Muffe gepufft sein um sein mühsam Erspartes in derartiges zu stecken.
Virtuelle Güter werden an den Börsen zu Mondpreisen gehandelt und wer sich auf derlei Konstrukte, von Bänkern ala Goldman Sachs geschnürt, einlässt dem muss bewusst sein das er totalen Schiffsbruch erleiden wird.
Wenn die EZB nun plant auch noch die restlichen Schrottpapiere der Banken aufzukaufen und diese von den Risiken zu entlasten, dann verkommt sie restlos zur Bad Bank und wird ihrem Auftrag nicht mehr gerecht.
Das die Richter vom EuGH ein Urteil im Sinne der Bürger fällen ist zwar zu hoffen, aber nicht zu erwarten, denn dann bricht das Pseudo Gebilde gänzlich zusammen.
Wenn die Politik über ihre Verhältnisse lebt dann muss ihr Grenzen aufgezeigt werden. Man muss nicht in die Ferne schweifen, denn auch in Deutschland gibt es die besten Beispiele für sinnlose Steuerverschwendung. Im Grunde genommen stellen viele der im Schwarzbuch der Steuerzahler aufgelisteten Fälle schon eine besondere Form der Untreue dar, denn die Politik bzw. die Verwaltung setzt nicht ihr eigenes Geld in den Sand sondern unsere Geld, dass sie normalerweise nur zu verwalten hat. In jedem kleinen Verein ist der Vorstand zu entlasten, nur Politik und öffentlicher Dienst kann schalten und walten ohne in Regress genommen zu werden.
Hier sollte dringend gehandelt werden und nicht das Vermögen der Heuschrecken in irgendeiner Form zu sichern. Wer zockt muss sich des Risikos bewusst sein und mit der Tatsache leben können im Zweifelsfall alles verlieren zu können und nicht in der draghischen Hängematte zu landen.

Fazit: Nicht der Euro steckt in der Krise sondern die Finanzjongleure manövrieren ihn dorthinein!

Eikonal – Alptraum für die Bundesregierung?

Eikonal, ein schönes Stichwort und entlarvend für unsere Ahnungslosregierung in Bezug auf den NSA!

Wenn in dem Bericht deutlich gemacht wird das hier über Jahre mit Wissen heutiger Kabinettsmitglieder Rechtsverstöße begangen wurden und Grundrechte in eklatanter Art und Weise verletzt wurden, so ist es an der Zeit auch über personelle Konsequenzen in der Führungsebene nachzudenken.
Eine Untersuchung von unabhängiger Stelle wäre wünschenswert, wirft allerdings die Frage auf wer denn als unabhängig anzusehen ist? Parteidisziplin und Weisungsgebundenheit der Staatsanwaltschaft schließen einen Untersuchungsausschuss sowie eine juristische Aufarbeitung im Vorfeld aus. Externen Zugriff auf die Unterlagen hat man wie im Artikel beschrieben unterbunden. Also wird wohl nicht viel passieren. Dem deutschen Michel geht es noch zu gut und das sich größere Menschenmengen auf die Straße begeben um gegen die Rechtsbrüche zu protestieren ist kaum zu erwarten. Das wissen auch die Regierenden und leben nach der Devise „Weiter so!“
Also nicht wie in der Überschrift des Artikels suggeriert wird ein Alptraum für Madame Sitzfleisch und sicher auch kein Thema für den Freiheitspfaffen.
Ein klein wenig enttäuscht kann man auch über die Telekom sein, denn die Dienstleistung als willfähiger Erfüllungsgehilfe der Rechtsbrüche war nicht sonderlich viel Wert und persönliche Daten wurden hier billig verschleudert. Das hat nicht einmal für den zehnten Teil des Vorstandsgehaltes gereicht!
Erklärbar wird nun allerdings warum die Bundesregierung eine Befragung von Snowden um jeden Preis zu verhindern versucht und sich auch sonst als willfähiger Handlanger unserer Friedenstaube jenseits des Atlantiks präsentiert. Sie hat sich erpressbar gemacht und da davon auszugehen ist, dass alle bekannt gewordenen Sachen nur die Spitze des Eisberges sind wird deutlich was für Sauereien im Hintergrund gelaufen sein mögen. Den politisch Verantwortlichen ist durchaus bewusst, dass sie auf einem Pulverfass sitzen könnten wenn schonungslos jedes Detail aufgeklärt werden würde.

Waschtag im Gegen den Wind

Waschtag im Gegen den Wind und endlich etwas für die vielen Cyber-Spanner die man oft hier im Forum als Gäste begrüßen darf 😉 !

Höschenparade

Also man kann sich nun aussuchen welchem Forenmädel man die einzelnen Wäschestücke zuordnen möchte und den männlichen Kritikern sei gesagt es handelt sich hier nicht um ein und das Selbe Wäschstück! Es wurde weder verfärbt noch zu heiß gewaschen und ist deshalb eingelaufen, denn im Gegensatz zu euch Herren wissen wir Damen wie man eine Waschmaschine technisch korrekt bedient 😛 !
Wir sind zwar nicht bei RWE angestellt, allerdings sind wir nun in Vorleistung getreten und hoffen doch auf zahlreiche Bildzuschriften eurer Unterwäsche ;).
Weitere Fotos sind leider dem Rotstift der Jugendschutzbeauftragten zum Opfer gefallen und Baby kann da recht gnadenlos agieren bzw. zensieren.
Ansonsten wünsche ich allen einen schönen Feiertag zum Tag der Deutschen Einheit und noch ein kleiner Tipp am Rande! Meidet heute Nachrichtensendungen, denn überall drängelt sich Mutti ins Bild um dem Stimmvieh die Freude am Feiertag zu vermiesen!

Herzallerliebste Grüße
Coco