Archiv für den Autor: obi11

Berlin schwärmt

Berlin schwärmt und ich schwärme mit aus, den Bienen hinterher. Leider sind die nicht gewerkschaftlich organisiert und achten nicht auf meine gesetzlich vorgeschriebenen Ruhezeiten und Feiertage.
Da fällt wohl bei einigen Imkern die Honigernte dieses Jahr ein klein wenig geringer aus, denn ein Schwarm kostet Honig. Meine Völkerzahl hat sich die Tage verdoppelt und so langsam wird’s eng. Aber ich will nicht klagen, denn niemand weiß was der Winter bringt und wie viel Völker in die nächste wärmende Frühjahrssonne fliegen.

LG
Andreas

Alba Berlin

Alba Berlin hat offensichtlich ein Problem mit dem Kalendar. Anders kann man kaum erklären warum der Kundendienst besagter Firma nicht in der Lage ist einen korrekten Abholtermin zu nennen.
Hintergrund ist die Ausparzellierung des Grundstückes auf dem ich wohne und somit die Trennung der Müllentsorgung. Da es schon vor Jahren zu Problemen kam wandte ich mich diese mal direkt an den Kundensservice von Alba dessen Adresse ich auf www.trennstadt-berlin.de fand, wo auch Abfuhrtermine abgefragt werden können. Meine Hausnummer ist dort zwar nicht hinterlegt, aber das Haus gegenüber. Genannt wird da der Montag als Abholtag im wöchentlichen Turnus. Als Antwort von Alba-Kundendient kam die Antwort Montag an jeder geraden Woche.
Für mich wäre dann also der 31.03.2014 der erste Termin gewesen. Da ich nun nicht gleich um 6:00 Uhr aufstehen wollte stellte ich den Sack bereits am Sonntag gut sichtbar an den Straßenrand, wo er am Montag Abend allerdings immer noch stand.
Freundlich bat ich den Kundendienst erneut um Überprüfung des Termins, verbunden mit der Frage wann nun abgeholt wird und mit dem Hinweis das für das benachbarte Grundstück der Dienstag als Abholtag angegeben ist. Auf diese Mail kam erst einmal keine Antwort. Auf weitere Nachfrage am Mittwoch kam eine recht ungehaltene Antwort das die mir genannten Termine richtig sind und für die Aktualität der Daten die Berliner Stadtreinigung verantwortlich wäre.
Völlig unverzagt schrieb ich also an die Stadtreinigung, die mir wiederrum mitteilte das die Weltfirma Alba für die Entsorgung zuständig sei und nannte mir freundlicherweise die Mailadresse de Kundendienstes.
Heute am Donnerstag hatte das Fahrzeug von Alba samt Fahrer Pech und konnte mir nicht mehr entkommen, nachdem es an meinen ordentlich gestapelten Säcken vorbeifuhr nahm ich mit dem Fahrrad die Verfolgung auf. Nachdem ich nun wusste das der für mich gültige Entsorgungstag weder der Montag (der gilt für die andere Seite der Riensbergstraße) noch der Dienstag (der ist seit mindestens zwei Jahren nicht mehr aktuell) der Donnerstag ist.
Mit diesem Wissen verfasste ich gut gelaunt und froher Dinge eine weitere Mail an den Verantwortlichen von www.trennstadt-berlin.de mit der Bitte den Datenbestand zu aktualisieren. Als Lösungsmöglichkeit für die Ahnungslosigkeit des Alba-Kundendienstes bot ich an eine Umfrage nach Straßen und Hausnummern zu organisieren um so Kenntnis von den aktuellen Touren zu erhalten.
Die Antwort kam nun grade per Mail vom Alba-Kundendienst und die möcht ich für die Nachwelt doch erhalten!

Sehr geehrte Herr Oberländer,
in der Riensbergstr., 13599 Berlin werden alle 14 Tage Montags in der geraden Kalenderwoche die gelben Wertstoffsäcke eingesammelt. Nächster Abholtag ist der 14.4.2014.

Mit freundlichen Grüßen

Kundenservicecenter

ALBA Berlin GmbH
Betrieb Operations
Abteilung Logistik
Hultschiner Damm 335
12623 Berlin

Mir zumindest fehlen da gerade die Worte um noch einigermaßen die Form wahrend darauf zu antworten…

Zensur findet nicht statt

Zensur findet nicht statt heisst es doch so schön im Grundgesetz und ebenfalls das Recht auf freie Meinungsäußerung ist grundgesetzlich verankert.
Offenbar gilt das Grundgesetz nicht für Qualitätsmedien wie das Springer Portal Welt-online.
Mein Kommentar zu dem Artikel http://www.welt.de/debatte/kommentare/article124740088/Herr-Gott-warum-denn-kein-Genmais.html#disqus_thread
ist offensichtlich Opfer der Zensur geworden und hilfreich wäre jetzt die Frage in wie fern der folgende Kommentar beleidigend oder in ich in irgendeiner Form den Autor beschimpft habe.

Herr Gott, das ist Qualitätsjournalismus?
Oder werden die Autoren von Welt Online noch anderweitig bezahlt?
Der Autor will also allen Ernstes die Weltbevölkerung retten in dem er 4% der weltweiten Ernteausfälle beim Mais mit Agro-Gentechnik kompensiert?
Schön wäre es wenn der Autor anerkennt dass neben den Zielorganismus Maiszünsler auch Nichtzielorganismen wie beispielsweise Honig und Wildbienen vom Maispollen betroffen wären. Genmais MON 507 produziert permanent in jedem Pflanzenteil Pflanzengifte, die Auswirkungen auf andere Organismen sind derzeit nicht wissenschaftlich nachgewiesen und ein wirklicher Nutzen konnte folglich nicht nachgewiesen werden.
Ferner sollte der Artikelautor zur Kenntnis nehmen, dass ein großer Teil des angebauten Mais in Biogasanlagen wandert und lediglich der Energiegewinnung dient.
Dem Auto sei anzuraten eimal zu recherchieren mit welch einfachen Mitteln, wie beispielsweise der Fruchtfolge wesentliche Reduzierung der Schädlingspopulation erreicht werden können. Allerdings sind offensichtlich biomechanische Maßnahmen nicht populär… jedenfalls so lange wie Gelder von Lobbyisten fließen.

Es ist einfach widerlich wie sich die Presse vor den Karren von der Agro-Gentechnikfreundlichen Politik der Angela Merkel spannen lässt und selbst beim Bild versagt, denn Weizen ist etwas anderes als Mais… gut, Beides bezeichnet man gemeinhin als Getreide! Alles in allem ein armseliges Bild für den deutschen Journalismus.

BUND – Theorie und Praxis

BUND Experte Schlegel sollte eingestehen das sein Konzept gescheitert ist, weil Theorie und Praxis zwei unterschiedliche Dinge sind. Das es gescheitert ist kann man seinen Worten aus dem Beitrag der Berliner Morgenpost deutlich entnehmen:

Eigentlich müssten dadurch die Werte viel geringer sein.

Bei aller Expertise hat er vielleicht die Tatsachen übersehen das eine nicht unerhebliche Menge aus anderen Regionen zu uns kommt. Kurz erwähnt man diesen Umstand ja im Artikel, verschweigt aber die Tatsache das Fahrzeighalter für polnische und tschechische Kraftwerke enteignet wurde. Nichts anderes passierte nämlich mit den Fahrzeughaltern mit Wohnort in der Umweltzone.

Allerdings ist die Kritik des BUND an Kraftwerken und Fahrzeugen auch hier nur die halbe Wahrheit und der größte Verursacher der Belastungen, die Hochseeschifffahrt bleibt auch hier aus Opportunitätsgründen ungenannt, obwohl diese nachweislich mehr Schadstoffe und Feinstäube produziert als Industrie und Fahrzeuge zusammen. Objektivität sieht anders aus und wenn das Anliegen Luftreinerhaltung wäre, dann sollte man den Hebel dort ansetzen.

Allerdings hat auch der NABU vor er Aufgabe kapituliert, den Verbraucher dahingehend aufzuklären, das die billig in Übersee, vornehmlich China produzierte Ware ihren Preis hat.

Wir zahlen also für das Billig nicht nur mit einem Heer von Arbeitslosen sondern auch noch mit dem ständig erforderlichen Neukauf von Waren und Gütern zur Luftreinhaltung. Lässt man das in die Rechnung mit einfließen dann kann Billig ganz schön teuer sein.

Billig kann nicht nur durch die Ausbeutung der Menschen billig produzieren, sondern auch wegen dem fehlenden Umweltschutz.

Hier ist also der Verbraucher gefragt und er muss sich die Frage stellen ob es wirklich die Kartoffeln aus Ägypten sein müssen, alle 2 Jahre lang das neue IPhone „Made in China“ und andere Konsumgüter.

Würden unsere Umweltverbände ihre Aufgabe ernst nehmen, dann würden sie sich für sinnvolle Maßnahmen einsetzen und nicht über Peanuts diskutieren.

Welche wahre Worte zum Schluss:

Die Luftverschmutzung durch Schiffe könnte durch technische Lösungen bereits um mindestens 80 – 90 Prozent gesenkt werden. Zudem wäre das bei Weitem billiger, als eine vergleichbare Menge Luftschadstoffe an Land einzusparen.

EEG-Umlage für die Industrie

EEG-Umlage – Zurzeit wird ja vermehrt über die Ausnahmen bei der EEG Umlage gestritten und wie so oft wird hier wieder eine schwarz-weiß Diskussion geführt. Die Befreiung hat in einigen wenigen Fällen sicher ihre Berechtigung, nämlich für die Betriebe, die wirklich im harten Internationalen Wettbewerb stehen. Straßenbahnen und Golfplätze gehören ganz sicher nicht dazu. Auch das populistische Geschwätz von den EU Kommissar Joaquín Almunia  ist fehl am Platz, denn nur in Deutschland fällt diese Umlage an und stellt einen Wettbewerbsnachteil für exportierende Betriebe da. Offensichtlich hat Herr Joaquín Almunia nicht begriffen das die EEG Umlage eine Abgabe ist und keine Geldleistung an die Betriebe.

EEG-Umlage

Ein weiterer Teil der Wahrheit dürfte sein das gerade die Industrie einen nicht unbedeutenden Beitrag zur Netzstabilität leistet und ihren Beitrag dazu leistet uns vor dem Blackout zu bewahren indem sie Strom auch dann abnimmt wenn der Bedarf relativ gering ist. Es sollte folglich in unserem Interesse sein, dass die Wettbewerbsnachteile für gewisse Branchen kompensiert werden, denn unterm Strich kostet uns ein Wegfall der Arbeitsplätze weit mehr als die derzeit kalkulierten 40 Euro per anno Einsparpotenzial für den Fall das die Ausnahmen der EEG Umlage gestrichen werden.

Man darf gespannt sein auf die Ergebnisse, die unser Umweltminister Altmeier heute aus Brüssel wieder mitbringt. Erstaunlich ist, dass schon heute, also vor Abschluss der Koalitionsgespräche Vorschläge in Brüssel unterbreitet werden. Das hat irgendwie den Charme von vollendeten Tatsachen die geschaffen werden sollen. Wie sich das bei den Verhandlungspartnern auswirkt bleibt abzuwarten.

Made in USA und seine Folgen?

Jetzt ist Mutti angeblich böse, da man ihr Handy abgehört haben könnte. Allerdings darf sich niemand wundern das am Ende lückenhafter Datenschutz herauskommt, wenn man „Sicherheit“ allein in die Hände der USA legt.

Wenn ich ein Serverzertifikat erstelle, dass formal alle Angaben enthält die nötig sind um meine Identität zu bestätigen erhält man als Nutzer den Hinweis das dieses Zertifikat nicht vertrauenswürdig ist, da nicht von einer US-Zertifizierungsstelle signiert.

Hämisch könnte ich jetzt fragen ob die Zertifikate denn von Twate vertrauenswürdiger sind, da unter Umständen der private Schlüssel zum öffnen der Verbindung direkt an die NSA weitergeleitet werden?

Vorstellen kann ich mir durchaus das es mehr Aufwand bedeutet eine Verbindung zu überwachen deren Verschlüsselung man erst einmal knacken muss. Wenn dies jeder tun würde, dann wäre ein Heer von Mitarbeitern mit unermesslicher Rechnerkapazität nötig um die Datensammelwut der USA zu befriedigen.

Nun gehe ich einfach einmal davon aus, dass potentielle Terroristen ebenso geizig sind wie ich und nicht für Pseudosicherheit noch an US Unternehmen bezahlen wollen. Unter diesem Aspekt ist die Überwachung nicht mit Kampf gegen den Terrorismus zu erklären oder zu legitimieren. Die Beweggründe müssen folglich andere sein.

Mexiko, Brasilien, Frankreich und nun noch offizielle Stellen der Bundesrepublik? Da muss man sich schon fragen was das US Gouvernement veranlasst einen derartigen Reputationsverlust zu riskieren?

Hier vermute ich an erster Stelle einmal wirtschaftliche Interessen des Pleitestaates, von dem schon die letzte Finanzkrise ausging. Die Verhandlungsposition ist vermutlich besser wenn man die Positionen seines Gegenüber vorab kennt und es ist ein Leichtes stets einen Schritt schneller zu sein als die Mitbewerber am Markt.

Gott sei Dank haben wir politische Entscheidungsträger, die mit einfachen Antworten zufrieden sind… solange sie offensichtlich nicht selbst davon betroffen sind!

Die USA

sparen sich die Prägung der 1 Billion Dollar-Münze.

Wenigstens etwas erfreuliches an diesem grau-verregneten Tag.

Wenn mein Posting nicht klappt, dann verhaue ich feuer 😛