BUND – Theorie und Praxis

BUND Experte Schlegel sollte eingestehen das sein Konzept gescheitert ist, weil Theorie und Praxis zwei unterschiedliche Dinge sind. Das es gescheitert ist kann man seinen Worten aus dem Beitrag der Berliner Morgenpost deutlich entnehmen:

Eigentlich müssten dadurch die Werte viel geringer sein.

Bei aller Expertise hat er vielleicht die Tatsachen übersehen das eine nicht unerhebliche Menge aus anderen Regionen zu uns kommt. Kurz erwähnt man diesen Umstand ja im Artikel, verschweigt aber die Tatsache das Fahrzeighalter für polnische und tschechische Kraftwerke enteignet wurde. Nichts anderes passierte nämlich mit den Fahrzeughaltern mit Wohnort in der Umweltzone.

Allerdings ist die Kritik des BUND an Kraftwerken und Fahrzeugen auch hier nur die halbe Wahrheit und der größte Verursacher der Belastungen, die Hochseeschifffahrt bleibt auch hier aus Opportunitätsgründen ungenannt, obwohl diese nachweislich mehr Schadstoffe und Feinstäube produziert als Industrie und Fahrzeuge zusammen. Objektivität sieht anders aus und wenn das Anliegen Luftreinerhaltung wäre, dann sollte man den Hebel dort ansetzen.

Allerdings hat auch der NABU vor er Aufgabe kapituliert, den Verbraucher dahingehend aufzuklären, das die billig in Übersee, vornehmlich China produzierte Ware ihren Preis hat.

Wir zahlen also für das Billig nicht nur mit einem Heer von Arbeitslosen sondern auch noch mit dem ständig erforderlichen Neukauf von Waren und Gütern zur Luftreinhaltung. Lässt man das in die Rechnung mit einfließen dann kann Billig ganz schön teuer sein.

Billig kann nicht nur durch die Ausbeutung der Menschen billig produzieren, sondern auch wegen dem fehlenden Umweltschutz.

Hier ist also der Verbraucher gefragt und er muss sich die Frage stellen ob es wirklich die Kartoffeln aus Ägypten sein müssen, alle 2 Jahre lang das neue IPhone „Made in China“ und andere Konsumgüter.

Würden unsere Umweltverbände ihre Aufgabe ernst nehmen, dann würden sie sich für sinnvolle Maßnahmen einsetzen und nicht über Peanuts diskutieren.

Welche wahre Worte zum Schluss:

Die Luftverschmutzung durch Schiffe könnte durch technische Lösungen bereits um mindestens 80 – 90 Prozent gesenkt werden. Zudem wäre das bei Weitem billiger, als eine vergleichbare Menge Luftschadstoffe an Land einzusparen.

Über den Author

obi11